"Bild-Bildung" - von Christian Doelker

Um Bücher zu lesen – sagt man – braucht es Bildung. Bilder – meint man – seien „selbstverständlich“. Mit dem neuen Band "Bild-Bildung" von Christian Doelker begeben Sie sich auf einen systematischen Weg, um Bilder zu verstehen.

Bilder verstehen braucht mehr als nur einen flüchtigen Blick.

Bilder sind überall. In Zeitungen, Zeitschriften, auf Plakaten, auf Gebrauchsgegenständen... und im Fernsehen und Kino haben sie die absolute Macht. Ohne Bilder läuft nichts.
 
Um Bücher zu lesen – sagt man – braucht es Bildung.
Bilder – meint man – seien „selbstverständlich“.
 
Bei Routinebildern wie beispielsweise einem Piktogramm mag dies zutreffen, bei denen ein erster Blick genügt. Bei anspruchsvolleren Bildern, braucht es einen zweiten und dritten Blick.
Hier ist Bild-Bildung gefragt.
 
Mit diesem neuen Band von Christian Doelker begeben Sie sich auf einen systematischen Weg, um Bilder zu verstehen. An einer Fülle von aufschlussreichen Bild-Beispielen. Christian Doelkers Bildsemiotik nimmt Bilder in ihrer Komplexität ernst: Sie zeigt auf, welche Bedeutungsebenen und -tiefen möglich sind, welche Arten von Verknüpfungen Bilder mit ihrer direkten Zeichenumgebung eingehen und welche Funktionen sie dabei erfüllen.
 
Dabei geht es dem Autor seit Beginn seines Arbeitsschwerpunktes, der Beschäftigung mit Bildern, darum, dass wir Informationen richtig verstehen und selbständig zu beurteilen vermögen. Wichtig sei, dass Teilhabende in der Mediengesellschaft fähig sind, aus dem medialen Grundrauschen die für sie relevanten Botschaften zu erkennen, zu geniessen und zu reflektieren.
 
Mit Bild-Bildung wird das Erschliessen der Bedeutungstiefe von Bildern zu einem spannenden, geistvollen und ästhetischen Erlebnis, das zum bewussteren Sehen, „Lesen“ und Verstehen von Bildern führt.
 
Erhältlich ist  Bild-Bildung für CHF 48.00.- im Buchhandel und beim alata verlag, www.alataverlag.ch. (8352 Elsau)
ISBN 978-3-033-04830-0

Christian Doelker

Prof. Dr. phil. habil. Christian Doelker, Professor für Medienpädagogik an der Universität Zürich, hat Romanistik und Kunstgeschichte studiert.
Er ist Autor von zahlreichen Publikationen, Radio- und Fernsehsendungen zu den Themenbereichen Bildtheorie, Wirklichkeitskonstruktion, Informationsphilosophie, Kunst und Medien.

Als Medienwissenschaftler hat er ab den 1970er Jahren seinen philologisch, kunsthistorisch geschulten analytischen Blick von den Domänen der Literatur und Kunst auf alle (multi-)medialen Gattungen und Angebote übertragen: Ob Information, Unterhaltung, Werbung oder Bildung, stets galt seine Aufmerksamkeit dem, was er mit dem Begriff  „Gesamttext“ oder „Multimedia-Text“ zusammenfasst.
Seit den 1980er Jahren arbeitete der an der Ergründung einer „Bildsprache“ und setzte 1997 einen Meilenstein mit „Ein Bild ist mehr als ein Bild – Visuelle Kompetenz in der Multimedia-Gesellschaft“, welches bei Klett-Cotta in mehreren Auflagen erschienen und nun als E-Book erhältlich ist.
Weitere Infos: www.medienpaedagogik.ch